3 Sterne als Umweltschule in Europa für das Jean-Paul-Gymnasium

Die sehr zeitaufwendige Umweltarbeit der Schüler und Lehrer des Jean-Paul-Gymnasiums hat sich auch letztes Jahr wieder gelohnt.

So konnte Studienrätin Kristin Strobel das Zertifikat für die erneute Auszeichnung als Umweltschule in Europa als besonderes Nikolausgeschenk am 6.12. in der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd entgegennehmen. Mit den Themen „Schulgarten“ und „Global denken – lokal handeln“ erhielt die Schule auch erstmals 3 Sterne und damit die bestmögliche Auszeichnung dieses international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Neben den jährlich und jahrgangsstufenspezifisch stattfindenden Umweltprojekten überzeugte die Jury vor allem die Einführung von Mehrwegbechern für den Getränkeautomaten und die Entstehung des neuen Schulgartens in Zusammenarbeit mit der Neustädter Grundschule. Hierbei waren nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch Eltern, Hausmeister und externe Unterstützer beteiligt. Ein großes Dankeschön möchte die Schule daher an dieser Stelle an folgende Personen bzw. Einrichtungen weitergeben: Erik Schindler (Schüler der 10.Klasse und wichtigster Drahtzieher beim Schulgartenprojekt), Herrn Ott (Hausmeister der Neustädter Schule), dem Baumarkt OBI als Spender von zwei Hochbeeten und einem Gewächshaus, den Abfallzweckverband Hof und den vielen Eltern, Schülern und Lehrkräften, die durch tatkräftige oder finanzielle Unterstützung zum Erhalt dieser Auszeichnung wesentlich beigetragen haben.

Bei der Vergabe der Zertifikate am letzten Mittwoch verzeichneten Frau Birgit Feldmann, die Landeskoordinatorin im LBV, und Dr. Christian Barth, Amtschef des Umweltministeriums, einen neuen Rekord beteiligter Schulen. So erhielten 348 bayerische Schulen und damit mehr als je zuvor die Auszeichnung als Umweltschule in Europa. Neben dem Jean-Paul-Gymnasium waren auch die Neustädter Grundschule und die Sophienschule aus Hof dabei.

Für Dr. Christian Barth, der die Zertifikate persönlich an die Vertreter der Schulen übergab, sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. Zudem tragen Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln. Hierbei sind der Schulart keine Grenzen gesetzt, denn neben Grund-, Mittel-, Realschulen und Gymnasien wurde die beliebte Auszeichnung auch an Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder private Schulen vergeben.

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