Weitgreifende kulturelle Bildung und ästhetische Urteilsfähigkeit unterstützen die jungen Erwachsenen bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Entscheidungssicherheit. Sie greifen mit der Wahl des Unterrichtsfaches Musik auf ihre Erlebnisse, Erfahrungen und ihr musikalisches Vorwissen ebenso zurück wie auch auf ihre praktischen Fertigkeiten.

Im Musikunterricht der Jahrgangsstufen 11 und 12 erweitern und vertiefen sie ihre bisher erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen durch die Auseinandersetzung mit sieben unterschiedlichen Themenfeldern sowie einem Projekt.

Die Themenfelder sind größtenteils fächerübergreifend konzipiert und reflektieren so Stellung und Rolle von Musik im privaten, gesellschaftlichen und politischen Raum. Sie durchdringen und ergänzen sich gegenseitig. In ihrem zeitlichen Bearbeitungsrahmen sind die Felder unterschiedlich gewichtet und verteilen sich auf zwei Jahre, wobei die Reihenfolge der Erarbeitung innerhalb dieser Zeitspanne freigestellt ist.

Historische Ein- und Zuordnung soll ein jahrgangsübergreifendes Epochenraster schaffen, ausgehend von der „Europäischen Musikkultur im Überblick“ in Jahrgangsstufe 10. In dieses Raster fügen sich sukzessive die behandelten Kompositionen ein.

Durch gemeinsames und solistisches Singen und Musizieren werden viele Inhalte praktisch erfahrbar. Hier und mit der häufigen Anwendung selbständiger und teamorientierter Arbeits- und Lernformen eignen sich die Schüler wissenschaftliche Arbeitstechniken, Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen an, die ihnen in zahlreichen Studiengängen und Berufsfeldern hilfreich sind.

Seminare in Musik ermöglichen eine Vertiefung und Ergänzung musikalischer Inhalte, durch die Wahl von Vokalensemble und Instrumentalensemble wird der praktischen Auseinandersetzung mit Musik ein zusätzlicher Raum eröffnet.