Projekte und Fahrten

Big Band des JPG in Italien

Nachdem bereits im letzten Schuljahr vom 18. bis 25. April 2015 das Bläserensemble „Bbrass“ des Liceo Musicale Bonporti aus der norditalienischen Stadt Trento am Jean-Paul Gymnasium zu Besuch war, erfolgte nun vom 2. bis 9. April 2016 der Gegenbesuch. In einem eigens zusammengestellten Ensemble traten 11 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen die Reise nach Südtirol an, um nicht nur musikalische, sondern vor allem auch sprachlich-kulturelle (und kulinarische) Erfahrungen zu machen. Neben den gemeinschaftlichen Proben zum Abschlusskonzert und interessanten Einblicken in den Unterrichtsalltag der Austauschschule bildeten die Tagesausflüge nach Riva am Gardasee und Venedig zwei Höhepunkte einer schönen und ereignisreichen Woche. Das Jean-Paul Gymnasium sowie das Liceo Musicale Bonporti freuen sich jetzt schon auf die Weiterführung dieses tollen Austauschprogramms!

Zu Gast bei Freunden – Italienaustausch des Jean-Paul-Gymnasiums mit Trient

Wir fühlen uns fast ein bisschen wie bei einem Staatsbesuch, als wir nach gut neunstündiger Zugfahrt endlich den Bahnhof der norditalienischen Stadt Trient erreichen: Der Bahnsteig ist überfüllt mit Leuten, die Fotos und Videos machen, gebannt starrt man auf den einfahrenden Zug und ein Bläserensemble spielt uns einen musikalischen Willkommensgruß: „Tedesci sono arrivati!“ – Die Deutschen sind da. Es ist der Auftakt zu einer erlebnisreichen Woche, in der uns vor allem immer wieder die italienische Gastfreundschaft und Herzlichkeit beeindrucken.

Nachdem im letzten Schuljahr vom 18. bis 25. April 2015 das Bläserensemble „Bbrass“ des Liceo Musicale Bonporti, welches uns diesen ebenso unvergesslichen Empfang bereitet hat, am Jean-Paul Gymnasium zu Besuch war, erfolgte nun vom 02. bis 09. April 2016 der Gegenbesuch. Mit insgesamt elf Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen sowie zwei betreuenden Lehrkräften traten wir die Reise nach Südtirol an, um nicht nur musikalische, sondern vor allem auch sprachlich-kulturelle (und kulinarische) Erfahrungen zu machen. Dabei durften wir ein bunt gemischtes Programm genießen: Vom entspannten Schlecken eines Gelatos (Eis) in der Sonne am Gardasee über eine Panorama-Wanderung in den umliegenden Bergen, den Besuch in einem Tonstudio, wo wir live bei den Aufnahmen zu einer Jazz-Platte dabei waren, bis zu dem Tagesausflug nach Venedig und Murano, wo wir fasziniert einem Glasbläser bei der Ausübung der jahrhundertealten Kunst beobachten konnten. Doch auch die geschichtsträchtige Stadt Trient selbst hat viel zu bieten. Trient strebte Jahrhunderte hindurch danach, sich als natürliche Stelle einer Verbindung latinischer und nordischer Kultur auszuzeichnen. Ihre Architektur und Kunst sind lebhafter Beweis für diese Verschmelzung, die so in anderen italienischen Städten kaum vorzufinden ist. Auch auf religiöser und politischer Ebene übte sie in grundlegend wichtigen Momenten der Geschichte eine Rolle aus, die sie z.B. als „Stadt des Konzils“ kennzeichnete. Uns Besucher hat jedenfalls die Stadt mit ihrer Schönheit und Geschichte sehr bereichert: Der ehrwürdige Palais, antike Fundstücke in der Altstadt sowie der eindrucksvolle Dom sind nur ein paar Stationen auf einer von unseren Austauschpartnern organisierten und durchgeführten Stadtführung.

Nicht zu kurz kam schließlich auch der eigentliche Grund unserer Anreise: die Musik. Nach vielen Proben vorab und auch während unseres Aufenthaltes fand am Ende der Woche im Conservatorio di Musica F.A. Bonporti von Trient schließlich als Höhepunkt ein gemeinsames Konzert der Schülerinnen und Schüler des Liceo Musicale Bonporti und des Jean-Paul-Gymnasiums statt, welches ein voller Erfolg wurde.

Als wir uns Samstagmorgen - beladen mit kiloweise Geschenken (in erster Linie Essen) - verabschieden müssen, nehmen wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Wir haben gelernt, dass die Italiener morgens wenig frühstücken, dafür abends aber umso mehr essen; dass man Kaffee (und auch Wein) zu jeder Tages- und Nachtzeit trinken kann; dass es ihnen trotz warmer 24 °C kalt ist und sie Winterjacken tragen und vor allem auch, dass, selbst wenn vielleicht nicht immer alles genau bis ins Detail geplant ist, es dann trotzdem irgendwie stets gut funktioniert – ci arrangiamo, wie der Italiener sagt.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Weiterführung dieses tollen Austausches!

Auftritt des Schulorchesters

Auftritt des Schulorchesters in der Dreieinigkeitskirche Hof am 22.3.2015.