W-Sem Literatur der DDR

Zielsetzung des Seminars

Fast 20 Jahre nach der Wiedervereinigung droht das Bild der DDR zu verblassen oder einer unreflektierten DDR-Nostalgie Platz zu machen. Die Beschäftigung mit der Lebenswirklichkeit und dem literarischen Schaffen verschiedener DDR-Autoren soll einen kritischen Blick auf die politische und die gesellschaftliche Situation der Menschen im anderen Teil Deutschlands eröffnen (1949 – 1990) und gleichzeitig in exemplarischer Weise die Schwierigkeiten vor Augen führen, mit denen Schriftsteller in einer Diktatur zu kämpfen haben.

Folgende Arbeiten entstanden im Rahmen dieses Seminars:

  • Die Abrechnung mit dem System der Vätergeneration anhand des Wenderomanes „Stille Zeile sechs“ von Monika Maron
  • Die Bedeutung der Stadt Leipzig für die Friedliche Revolution 1989
  • Das System der Staatssicherheit in der DDR und seine fiktive Umsetzung im Film „Das Leben der Anderen“
  • Das Kabarett der DDR am Beispiel der Leipziger Pfeffermühle
  • Die Rezeption Goethes in der DDR am Beispiel von Goethes Werk „Die Leiden des jungen Werther“
  • Vergleich des Arbeiteraufstandes 1953 mit der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR
  • Jugendopposition in der DDR anhand der zwei Beispiele „Werdauer Oberschüler“ und „Eisenberger Kreis“
  • Erziehung und Bildung in der DDR - Ein Rückblick 20 Jahre nach der Wiedervereinigung