Die Schüler führen auf der Grundlage der bisher erworbenen soliden Fertigkeiten und Kenntnisse Französisch fort und gelangen zu einer vertieften sprachlichen und interkulturellen Kompetenz. Dadurch erweitern sie ihre Allgemeinbildung, erwerben Studierfähigkeit und können ihr Wissen später auch berufsbezogen nutzen.

Im Gebrauch des Französischen in Wort und Schrift gewinnen sie zunehmend an Sicherheit und Flexibilität und bauen so ihre Kommunikationsfähigkeit aus. Die Erfahrung der eigenen Lernfortschritte soll die Freude der Jugendlichen an der Beschäftigung mit diesem Fach intensivieren und ihr Interesse daran fördern: Auch nach Beendigung ihrer Schullaufbahn sollen sie für eine selbständige Beschäftigung mit der französischen Sprache motiviert und dazu bereit sein, Entwicklungen in Frankreich und anderen frankophonen Ländern mit Aufgeschlossenheit zu begegnen und den Kontakt mit Französischsprachigen zu suchen.

In den Jahrgangsstufen 11 und 12 erwerben die Schüler eine wissenschaftspropädeutische Grundbildung mit praxisnahem Anwendungsbezug. Sie festigen und erweitern – auch in fächerübergreifenden Zusammenhängen – Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und können so die französische Sprache im schulischen, privaten und beruflichen Bereich nutzen. Sie befassen sich intensiv auch mit anspruchsvolleren Texten und Kommunikationssituationen, arbeiten mit einem hohen Maß an Selbständigkeit, setzen Lern- und Arbeitsmethoden bewusst ein und nutzen dabei auch außerschulische Lernmöglichkeiten. Die eingehende Auseinandersetzung mit der Literatur und Kultur Frankreichs und der französischsprachigen Welt erfahren sie als Bereicherung. Soziokulturelle und kulturelle Phänomene sowie aktuelle Entwicklungen werden differenziert betrachtet, unterschiedliche, ggf. auch historische Perspektiven mit einbezogen.