Willkommen bei der Fachschaft Religion (ev./kath.) des JPG

Muss ich jeden mögen? – Muss man jedem helfen? – Ist denn alles in meinem Leben schon vorbestimmt? – Soll ich lieber auf Nummer sicher gehen? – Muss ich Dinge tun, die ich gar nicht tun will? – Darf ich auch wütend sein? ...und böse? – Dürfen Christen selber denken oder müssen sie nur glauben?

Wo kann man solche Fragen
eigentlich stellen?

Im Religionsunterricht stehen diese und ähnliche Fragen im Zentrum. Fragen, auf die es nicht bereits vorgefertigte Antworten gibt, welche es auswendig zu lernen oder schlicht „zu glauben“ gilt. Uns heutigen „modernen“ Menschen geht es in vielerlei Hinsicht ganz ähnlich wie es den Menschen ging, welche zu den Zeiten lebten, in denen die biblischen Texte verfasst wurden. Die Offenheit und Freiheit, die uns im Leben gegenübertritt, ist inspirierend, herausfordernd, verunsichernd und beängstigend zugleich. Vielleicht haben wir heutzutage dennoch ein paar Vorteile:

  • Unser physisches Auskommen ist – zumindest in unseren Breiten – großenteils gesichert, was uns so manche Last und Sorge von den Schultern nimmt, welche Menschen früherer Jahrhunderte in weitaus größerem Maße zu tragen hatten.
  • Und wir können von Gedanken, (Glaubens-)Erfahrungen und bereits beschrittenen Wegen früherer Generationen profitieren. Die lange Tradition unserer Religion und Gesellschaft kann eine Art Vorlage für uns sein zu eigenen begründeten Entscheidungen zu kommen.

Die Frage ist vielmehr, ob wir diesen Schatz an Erfahrungen nutzen können bzw. ob wir uns darauf einlassen wollen.

 


In diesem Sinne möchten wir als Fachschaft Religion (ev./kath.) alle einladen sich auf dieses Abenteuer des bewussten Lebens einzulassen und vor dem Hintergrund der christlichen Tradition gemeinsam nach Antworten zu suchen, die unser Leben bereichern, begleiten und dann und wann auch einmal irritieren können.