Chronik

Die "Jean-Paul-Gedächtnisstiftung"

Am 27. März 1919 erschien im Hofer Anzeiger ein Aufruf, der sich an die Freunde und Gönner des humanistischen Gymnasiums richtete. Die Verfasser des Aufrufes setzten sich vehement für die Erhaltung des humanistischen Gymnasiums ein.

Im Jahre 1921 bestand erneut die Gefahr der Auflösung des Jean-Paul-Gymnasiums, da man sich von Staatsseite für den Industriestandort Hof eher eine technisch ausgerichtete Oberrealschule wünschte. So wurde am 16. März 1921 eine „freie Vereinigung von Freunden des humanistischen Gymnasiums in Hof“ gegründet. Die Aktivitäten dieses Vereines lassen sich bis in das Jahr 1934 verfolgen, wobei immer wieder Hauptaufgabe war, für den Fortbestand des humanistischen Gymnasiums Hof zu kämpfen.

Der Schulleitung und angesehenen Hofer Bürgern ist es zu verdanken, dass am 28. Mai 1953 die „Gedächtnisstiftung des Gymnasiums zu Hof/Saale“ gegründet und unter Nr. 18 in das Vereinsregister eingetragen wurde.

Im Jahre 1981 wurde die Stiftung umbenannt und fortan als "Gedächtnisstiftung des Jean-Paul-Gymnasiums Hof e. V." im Vereinsregister geführt.

Seit Mitte 2003 wurde auf Initiative der Stiftungsmitglieder die Umwandlung in einen eingetragenen Verein mit neuer, offenerer Satzung vorangetrieben. Die wichtigste Änderung betrifft die Neuregelung der Organe und der Mitgliedschaft. Die Eintragung des neuen e. V. erfolgte am 10. Februar 2004.