Samuel Koffman aus den U.S.A. verbrachte das Schuljahr 2013/14 am JPG.

Organisation: AFS

 

Earlier this morning I was “quatsching” with my host-mom in the kitchen, gossiping like we always did the morning after I came back from a party, when she casually mentioned that we needed to close my bank account soon. Goodbyes and departures have never been one of my strengths, and I had been unconsciously putting off the realization that my time in Germany is almost over - until my host-mom reminded me of a tiny little technical detail that jolted me awake.

Some exchange students claim that their year is an unparalleled, transformative experience. While my year isn’t yet over, and it’s too early to gauge the myriad of subtle and complex ways Germany has “changed” me, I realized this morning that I have become, quite simply, comfortable here. Germany, Hof, Jean Paul, My host family - these are no longer alien concepts, foreign exoticisms, scary obstacles to overcome. Sometimes, of course, I notice differences between America and here. My German, though far improved from when I first landed, is still way worse than I want it to be. But the seemingly mundane truth is that I feel at home.

I have spent the last 10 unbelievable months at the Jean Paul Gymnasium as an exchange student with the Parlamentarisches Patenschafts-Programme (PPP), a joint-program between the United States Congress and the Deutsche Bundestag that sponsors students to attend a year of high school, learn the native language, make life-lasting friends, and share their home country’s culture in Germany and America. The program sponsors students to attend high school, stay with a host family, and learn German.

All good things must come to an end, it seems, and I want to thank the entire Jean Paul community for this once-in-a-lifetime opportunity. This year has been incredibly fun but also quite challenging for me. I have never studied German before, and as my friends probably remember I didn’t speak a single word my first day of school. My German still isn’t that advanced, but at least I finally understand most of my classes! I took lots of different classes this year. Although I was in the 11th grade with Alex Weber, my host brother, I also took English with grades 10 and 12, and history with grade 9. My favorite activity at Jean Paul though was playing in the Orchestra. I played cello with the school orchestra and had a great time at the Fall Music Retreat and all of our countless rehearsals. When a small group of students travelled to München to perform for the Bavarian government, I was invited to tag along and see the Bavarian capital. I loved the school trips to Weimar and Prague!

Cake every Tuesday in history class, Shakespeare in German, surprise presentations on the US government shutdown in Wirtschaft, setting off the emergency alarm in the Aula (during my first week!), going star-gazing with the Astronomy class even though I don’t take astronomy, and helping friends with english homework; these are some of my fondest and funniest memories of my time at Jean Paul. I want to especially thank Frau Füg, Frau Schwarzkopf, and Frau Müller for their constant help and support through the year-you truly made my time here productive and fun. I want to thank the entire community at Jean Paul, for you have given me an incredible gift this year.

I just got off the phone with my parents back in America. When I told my host-mom what we had talked about, she smiled. For now, I’ve decided to keep my bank account open for when I return to Germany.

Sam Koffman

 

German translation by Alex Weber:

Etwas früher an diesem Morgen quatschte ich mit meiner Gastmutter, wir lästerten, so wie wir es immer taten an einem Morgen nach einer Party, als sie ansprach, dass wir bald mein Bankkonto auflösen müssten. Abschied nehmen was noch wie eine meiner Stärken, und ich konnte es kaum glauben, dass mein Jahr in Deutschland schon vorbei ist - bis mich meine Gastmutter an dieses kleine technische Detail erinnerte, das mich wachrüttelte.

Einige Austauschschüler berichteten, dass ihr Jahr eine beispiellose und transformative Erfahrung ist. Während mein Jahr noch nicht vorbei ist und es zu früh ist, um die unzähligen subtilen und komplexen Art und Weisen einzuschätzen, wie Deutschland mich verändert hat, bemerkte ich an diesem Morgen, dass ich mich hier wohl fühle. Deutschland, Hof, das Jean-Paul, meine Gastfamilie - das sind keine fremden Dinge oder ausländische Exoten mehr für mich. Manchmal habe ich natürlich auch Unterschiede zwischen Amerika und hier bemerkt. Obwohl mein Deutsch deutlich besser ist als zu meiner Landung am Frankfurter Flughafen, ist es immer noch nicht so gut, wie ich mir es wünsche. Die Wahrheit ist, ich fühle mich hier zu Hause.

Ich habe zehn unglaubliche Monate am Jean-Paul Gymnasium verbracht, als Austauschschüler mit dem Parlamentarischen Patenschafts Programm (PPP), ein gemeinsames Programm des US-amerikanischen Kongress und des Deutschen Bundestages, welches Schüler unterstützt , ein Gymnasium für ein Jahr zu besuchen. die Muttersprache zu lernen, lebenslange Freundschaften zu schließen und die Kultur von Deutschland mit der von Amerika zu verknüpfen. Das Programm unterstützt die Schüler dabei, das Gymnasium zu besuchen, bei einer Gastfamilie Unterkunft zu finden und Deutsch zu lernen.

Alles Gute muss schließlich enden, wie es scheint, und ich möchte dem gesamten Jean-Paul danken, für diese einmalige Möglichkeit. Dieses Jahr hat mir unglaublich Spaß gemacht, aber es war auch eine Herausforderung für mich. Ich habe vorher nie Deutsch gelernt: Wie sich meine Freunde sicherlich noch erinnern, sprach ich kein einziges Wort an meinem ersten Schultag. Mein Deutsch ist immer noch nicht so fortgeschritten, aber letztendlich kann ich dem Inhalt der meisten Unterrichtsfächer folgen! Ich habe dieses Jahr viele verschiedene Unterrichtsstunden besucht. Obwohl ich gemeinsam mit meinem Gastbruder Alex Weber in der elften Klasse war hatte ich auch Englisch mit der zehnten und zwölften Klasse und Geschichte mit der neunten.

Meine Lieblingsaktivität am Jean-Paul war es im Orchester zu spielen. Ich spielte Cello im Schulorchester und hatte eine großartige Zeit während der Probentage im Herbst und bei all den anderen zahlreichen Auftritten. Als eine kleine Gruppe von Schülern nach München fuhr, um im Landtag zu spielen, war ich auch mit eingeladen, sie zu begleiten und die bayrische Landeshauptstadt zu bewundern. Ich liebte auch die Ausflüge nach Weimar und Prag.

Kuchen jeden Dienstag im Geschichtsunterricht, Shakespeare auf Deutsch, überraschende Präsentationen über den Shut-down der US-Regierung in Wirtschaft, das versehentliche Auslösen des Alarms in der Aula (in meiner ersten Woche!), Sterne beobachten mit dem Astronomie-Kurs, obwohl ich kein Astronomie hatte und Freunden mit den Englischhausaufgabe helfen; das waren einige meiner schönsten und lustigsten Erinnerungen meiner Zeit am Jean-Paul. Besonders möchte ich mich bei Frau Füg, Frau Schwarzkopf und bei Frau Müller bedanken für ihre beständige Hilfe und Unterstützung das gesamte Jahr hindurch—Sie haben meine Zeit hier wirklich produktiv und lustig gemacht.

Ich möchte mich bei der gesamten Schulfamilie des Jean-Paul-Gymnasiums bedanken, für dieses unglaubliche Geschenk.

Sam Koffman