Auckland, Neuseeland - 2016

Zwei Monate am anderen Ende der Welt

Nach den 2 Monaten, die Janoschka bei uns in Deutschland verbringen durfte, hatte ich im Februar diesen Jahres die Gelegenheit sie wiederzusehen, ihre Familie kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen 2 Monate in Neuseeland zu verbringen.

Nach 23 Stunden im Flugzeug mit einem Zwischenstopp in Singapur bin ich endlich in Auckland angekommen und wurde herzlichst von meiner Gastfamilie in Empfang genommen. Besonders begeistert war ich von dem genialen Wetter (es hatte 28° C) und dem Haus von Janoschkas Familie – fünf Minuten vom Strand entfernt.

Außerdem hat sich in Neuseeland einer meiner größten Träume erfüllt – auf eine richtige High-School zu gehen. Das Pakuranga College hat knapp 3000 Schüler, also deutlich mehr als das JPG. Es gab eine sehr breite Auswahl an Fächern wie Food, Photography, Dance, Fabrics etc., von denen wir in Deutschland nur träumen können. Besonders im Deutschunterricht zu helfen hat mir sehr großen Spaß gemacht.

Ein weiterer großer Unterschied zu deutschen Schulen ist, dass es dort auch Tutorstunden gibt, bei denen je 25 Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen zusammenkommen, um sich gegenseitig bei den Hausaufgaben zu helfen oder auch einfach Spiele zu spielen und Spaß zu haben, Gleichzeitig wachsen sie zu einer Art „Familie“ zusammen. Allgemein ist der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung am Pakuranga College bewundernswert.

An den Wochenenden hat mir meine Gastfamilie die unterschiedlichsten Orte in Neuseeland gezeigt. Ich hatte die Gelegenheit nach Rotorua in ein Maori-Village zu fahren. Ich habe die Bay of Islands, die Cathedral Cove und noch viele andere wunderschöne Orte gesehen.

In der sechsten Woche durfte ich sogar noch einen Kurzrlaub in Wellington verbringen. Dort haben wir uns die Stadt angeschaut, waren auf verschiedenen Festivals und haben einfach die Zeit miteinander genossen. Die Vielfältigkeit der neuseeländischen Natur ist einfach atemberaubend. Neben Wasserfällen und Stränden habe ich auch Vulkane und wüstenähnliche Gegenden gesehen.

Insgesamt kann ich sagen, dass die Zeit in Neuseeland die beste Zeit meines Lebens war. Ich würde am liebsten in den nächsten Flieger steigen und zurück ans andere Ende der Welt fliegen. Ich kann also jedem raten, einen Austausch in ein anderes Land zu machen und dadurch eine andere Kultur kennenzulernen. Nutzt also diese Chance, wenn ihr sie bekommt.

Rebecca Meyer, 10b