Londonfahrt 2017

Samstag 17.00 - Wir, die Q11 inklusive unserer Lehrer Frau Füg, Frau Hartung, Herr Strunz und Herr Kurek stehen auf dem Gehsteig vor der Scherdel-Brauerei und warten auf den Bus in „Our last summer“.

Nachdem Frau Füg Dönerteller und Pizza aus unserem Proviant aussortiert hatte und unsere etwas überschwängliche Euphorie ein wenig reguliert war, fuhren wie endlich los. Nach etlichen Pausen, philosophischen Gesprächen und einer recht unbequemen schlaflosen Nacht, die wir zum Teil eingeklemmt zwischen den Sitzen, zum Teil auf dem Fußboden des Busses verbrachten, kamen wir schließlich frühmorgens im stürmischen Hafen von Callais an, um von dort aus die Überfahrt nach England anzutreten. In London angekommen verwendeten wir den restlichen Tag um die Gegend um den Hyde-Park zu erkunden und die Sonne zu genießen.

Am Montag begannen wir den Tag mit einer Stadtrundfahrt, bei der unsere quirlige Führerin ihr Bestes gab, uns für ihre Stadt zu begeistern. Nachmittags sahen wir uns die wirklich beeindruckenden Crown Jewels der Royal Family an und bis zum gemeinsamen Abendessen durften wir dann das Großstadtflair genießen.

Tag drei in London: Wir begaben uns auf die Spuren Shakespeares und besuchten das nachgestellte Globe Theatre, das auch heute noch mit Shakespeares zahlreichen Werken bespielt wird. Nach einer Mittagspause besichtigten wir die Tate Modern, eines der berühmtesten Museen für moderne Kunst Europas.

Am nächsten Tag folgten wir dem Andenken der Fußball Legenden und marschierten wie die Stars aus den Umkleideräumen in das neue Wembley- Stadion ein. Den Rest des Nachmittages hatten wir zur freien Verfügung. Nach einem gemeinsamen Abendessen ließ an unserem letzten gemeinsamen Abend der Besuch des Musicals „Mamma Mia“ unsere Reise beschwingt ausklingen und nach „I have a dream“, „Money, Money, Money“ und „Dancing Queen“ hatte auch der letzte Musikmuffel einen Ohrwurm.

Bevor wir unsere lange Heimreise antraten, durfte natürlich auch der Besuch des London Eyes nicht fehlen, der uns trotz des Regens einen wunderschönen Blick über London bat.

Nachdem wir also noch einmal 17 Stunden im Bus verbracht hatten, waren wir doch ganz froh wieder zuhause zu sein und danken unseren Lehrern noch einmal herzlich, diese Reise möglich gemacht und uns begleitet zu haben.

 

Constanze Böger, Q12