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Ernennung der neuen Schulsanitäter

„Man muss sich gegenseitig helfen, das ist ein Naturgesetz.“ - Jean de la Fontaine

Laut Spitzenverband der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereigneten sich an bundesdeutschen Gymnasien im Jahr 2017 13,71% der meldepflichtigen Schulunfälle.

Damit nehmen die Gymnasien hinsichtlich der Unfallhäufigkeit den zweiten Platz nach den Grundschulen ein. Hier gilt es also einzuwirken, um die Anzahl der Schulunfälle möglichst zu verringern. Aber wie kann man diese Problematik angehen?


Eine Antwort darauf liefert der Schulsanitätsdienst, den es mittlerweile
am Jean-Paul Gymnasium seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt. Der Malteser Hilfsdienst Bayreuth e. V. als kompetenter Partner begleitete auch in diesem Schuljahr wieder einen Erste-Hilfe Kurs sowie eine erweiterte Erste-Hilfe Ausbildung mit einigen Unterrichtseinheiten Fallbeispiele und abschließender schriftlicher Prüfung. Somit konnten am 14. März 2019 insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe feierlich zu Schulsanitätern ernannt werden.

Der Schulsanitätsdienst ergänzt am Jean-Paul Gymnasium die bewährte Erste-Hilfe-Versorgung in wesentlichen Punkten: Die ausgebildeten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sind sensibilisiert für mögliche Gefahrenquellen und übernehmen im Ernstfall Verantwortung, indem sie überlegt handeln und Sofortmaßnahmen praktizieren. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht nur kompetent in Erster Hilfe, sie lernen auch, sich in andere Menschen einzufühlen und emphatisch bzw. sensibel auf Verletzte einzuwirken. Außerdem können sie durch ihren Einsatz in Zweier- bis maximal Viererteams ihre Sozialkompetenzen weiterentwickeln und erhalten die Möglichkeit zu einer ersten beruflichen Orientierung.

Auch das Jean-Paul profitiert von der Einrichtung des Schulsanitätsdienstes: Soziale Aspekte, wie beispielsweise die Verbesserung der sozialen Atmosphäre im Schulalltag und pädagogische Gesichtspunkte, wie zum Beispiel die Förderung der Teamfähigkeit, des Verantwortungsbewusstseins und der Hilfsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler sind klare Pluspunkte für den ohnehin schon gelebten familiären Umgang an unserer Schule.


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