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Jean-Paul-Gymnasium erzielt Doppelsieg auf Hochfrankenebene beim Planspiel Börse

Planspiel Börse: Jean-Paul-Gymnasium erfolgreich wie nie

Eigentlich war es ein „zweifacher Doppelsieg“: Mit Platz 1 und 2 in der Nachhaltigkeitswertung und Platz 2 und 1 nach Depotwerten räumten zwei Teams des Jean-Paul-Gymnasiums beim Planspiel Börse so richtig ab. Damit war das Jean-Paul-Gymnasium Hof die mit Abstand beste Teilnehmerschule ganz Hochfrankens beim „Planspiel Börse 2020“ der Sparkasse Hochfranken und damit so erfolgreich wie nie zuvor.


Die Schüler der Spielgruppe „reselorian“, bestehend aus René Dolling, Selim Gündüzoglu und Florian Lindner (alle 10b), vermehrten ihr virtuelles Startguthaben innerhalb von knapp drei Monaten von 50.000 € auf 58.107,91 €. Dicht gefolgt von einer Damengruppe aus der Parallelklasse 10a, dem „Club der Aktionärinnen“ mit Finja Gäbler, Diana Pramatarov, Pia Wagner-Döbler und Olivia Wild, die einen Enddepotwert von 57.716,23 € am 09.12.2020 erzielten.


Doch nicht nur der Gewinn zählt, denn das Planspiel Börse will die Teilnehmer auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld sensibilisieren, erklärt Sabine Seidel von der Sparkasse Hochfranken, die das Planspiel betreut. „Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtauswertung eine separate Nachhaltigkeitsbewertung mit einem eigenen Ranking. Aktien der Unternehmen, die den strengen Kriterien des „Ethibel Sustainability Index Excellence Global“ genügen, sind in der Wertpapierliste gekennzeichnet. Das erlaubt den Teilnehmern, gezielt auf Nachhaltigkeit zu setzen.“

Und da die Sparkasse diesen Nachhaltigkeitsaspekt besonders wertet, erzielten der „Club der Aktionärinnen“ mit knapp 400 € Differenz zu „reselorian“ den Gesamtsieg auf Hochfrankenebene.

Mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 8.112,88 Euro gewannen die Mädchen des Jean-Paul-Gymnasiums Hof ein Preisgeld über 500 Euro.

Da auch die Jungen von „reselorian“ ihr Depot nachhaltig ausrichteten, konnten sie, wiederum in der Nachhaltigkeitswertung, den zweiten Platz der Rangliste erzielen.

Die beste Spielgruppe Deutschlands war das Team „die Aktionäre2020“ betreut von der Sparkasse Oberland mit einem Depotwert von 74.339,18 Euro.

Die Spielgruppe „reselorian“ des Jean-Paul-Gymnasiums Hof als beste Spielgruppe in Hochfranken erzielte Platz 642 in Deutschland und Platz 176 in Bayern und erhält ein Preisgeld über 300 Euro.

Den 2. Platz mit einem Depotwert von 55.797,87 Euro erreichte die Spielgruppe „PROFIS“ der Grund- und Mittelschule Bayerisches Vogtland Feilitzsch und einem Preisgeld über 200 Euro.

Mit einem Depotwert von 55.697,48 Euro platzierte sich die Spielgruppe „Börsenbande12345“ des Luisenburg-Gymnasiums Wunsiedel auf Platz 3 und erhielt ein Preisgeld von 100 Euro.


Dass man als Lehrer beim „Börsenspiel“ die Schülerinnen und Schüler soweit motivieren und beraten könne – ohne jedoch eingreifen zu können – dass sie sich ein viertel Jahr lang begeistert und engagiert mit dem Thema „Börse“ kontinuierlich befassten und dann die verdienten „Lorbeeren ernten“, sei das höchste Lob für die betreuende Lehrerin Frau StRin Barbara Leupold. Diese freute sich schon zu Beginn des Schuljahres auf das Planspiel Börse, nachdem dieses Jahr „endlich wieder die 10. Klassen“ in ihrem Stundenplan standen – letztes Schuljahr durfte eine Kollegin mit den Schülern „an die Börse“. Die Schulleitung und sie seien sehr stolz auf dieses einzigartige Ergebnis, heißt es in einer Meldung der Schule. Nach dem Titelgewinn 2017 und dem zweiten Platz 2018 in ganz Hochfranken kam nun dieser „zweifache Doppelsieg“ 2020. Somit konnten wieder die Teams der Wirtschaft- und Recht-Klassen von Frau Leupold das bisher beste Ergebnis der Schule für sich erstreiten. „Mittlerweile wird ein „Treppchenplatz“ schon fast zur Pflicht für uns. Meines Erachtens ist das wieder eine tolle Auszeichnung für unsere Schule und Schüler – auch als Nicht-Wirtschaftszweigbesucher!“, so Leupold.

Sabine Seidel (Sparkasse Hochfranken), die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Studienrätin Barbara Leupold
Fotos: Sparkasse und privat

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