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JPG gründet Schülerfirma „CooqueDiem“

Hinter „CooqueDiem“ verbirgt sich ein Terminplaner mit Rätseln, Rezepten und digitalen Features vertrieben von einem elfköpfigen internationalen P-Seminar-Team.

„Wir vereinen mit unserem Namen moderne Sprache und Latein: „cooking“ mit dem berühmten Spruch „Carpe Diem“ von Horaz. Verbinde also leckere Rezepte mit der Planung deiner Woche!“, so lautet der Klappentext des druckfrischen Terminplaners.

Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihr Endprodukt in der Neuen Aula des Jean-Paul-Gymnasiums, das sie sich seit Ende des Jahres 2021 erdacht haben. Jedes Bild, jeder Satz, jede Seite stammt aus ihrer eigenen Feder. Ja sogar das Endprodukt selbst ist „echte Handarbeit“. Denn dank ihrer Partnerfirma, der regional bekannten Druckerei Müller aus Selbitz, durften die Oberstufenschüler Druckereiluft schnuppern und ihr Werk selbst mit produzieren, das Papier schneiden, lochen und die praktische Spiralbindung einbringen und konnten dadurch natürlich auch ihre Kosten senken.

Tage, Nächte und sogar Ferientage gingen dabei drauf. Aber das Ergebnis entlohnt für alle Mühe. Auf Umweltpapier gedruckt, ganz im Sinne der Umweltschule JPG, zeigt sich der Terminkalender in schlichtem, schnörkellosem Design, schwarz-weiß von außen, innen in CooqueDiem-rot abgesetzt auch als haptisches Erlebnis. Die Zielgruppe der Schüler und Studenten wird mit einer Formelsammlung, einer Brotzeit-Karte der Hofer Innenstadt und Notenübersichten versorgt. Für alle Terminkalendernutzer sind die Rätsel, ein Ausmalbild und Rezepte ein Alleinstellungsmerkmal. Die Rezepte finden sich nicht nur in gedruckter Form im Planer, sondern wurden alle mit einem QR-Code versehen, der mit der Homepage von Cooquediem verlinkt ist und eine Mengenumrechnung für beliebig viele Personen möglich macht – so wie man es von anderen sehr bekannten Rezeptseiten im Internet kennt.

Zur Unterstützung hierfür holte CooqueDiem einen Mitschüler der Q11, der bereits Gründer ist, ins Boot: Jannis Gollwitzer von IT-Media Hof.

Die internationalen Rezepte spiegeln die Internationalität des Teams wieder: türkische Pizza, schwäbische Flädlesuppe, fränkischer „Gree“, russische Pelmeni, englische Overnight Oats, Frühstücksideen für Schüler und auch an Vegetarier und Veganer ist gedacht.

Die Schülerfirma wurde organisatorisch auch von der JUNIOR gGmbH vom Deutschen Institut für Wirtschaft in Köln, z.B.bei der Aktienausgabe oder der Buchhaltung unterstützt.

Auch die betreuende Lehrkraft StRin Barbara Leupold zeigt sich außerordentlich stolz über die Arbeit ihrer Schützlinge. Sie betont, nicht als Unternehmerin,sondern nur als Unternehmensberaterin tätig gewesen und wie die anwesenden Gäste lediglich Aktionärin zu sein. Dass man als Lehrer die Schülerinnen und Schüler soweit motivieren und beraten könne – ohne jedoch einzugreifen –, dass sie sich begeistert und engagiert mit dem Thema ein Jahr lang kontinuierlich befassten und dann die verdienten „Lorbeeren ernten“, sei das höchste Lob für die betreuende Lehrkraft. „Wie viele Abiturienten 2023 können von sich behaupten, Gründer zu sein?!“, sagt sie und empfiehlt, sich den ein oder anderen Terminplaner für Bewerbungen aufzuheben.


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