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JPG qualifiziert sich erneut für Landeswettbewerb „Jugend debattiert“

Bereits zum fünften Mal nahmen Schüler und Schülerinnen des Jean-Paul-Gymnasiums Hof am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.

Nachdem im eigenen Haus Klassen- und Schulwettbewerbe durchgeführt worden waren, fuhren die Sieger zusammen mit den Lehrkräften Thomas Regenfuß und Sabine Wirth sowie einigen Juroren am vergangenen Donnerstag zum Regionalentscheid nach Münnerstadt, wo sie sich mit den besten Debattanten aus anderen ober- und unterfränkischen Schulen messen durften. Und wie auch in den Jahren zuvor war das JPG sehr erfolgreich.

In der Altersklasse II, die die Jahrgangsstufen zehn bis zwölf umfasst, konnte sich Jan-Philipp Eberle, der heuer sein Abitur ablegen wird, in der Finaldebatte zum Thema „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“ den begehrten zweiten Platz sichern, der ihn zur Teilnahme am Landesentscheid in München im April berechtigt, wo er dann auf die Sieger aus den anderen Regierungsbezirken Bayerns treffen wird.

Jan-Philipp hatte die Juroren bereits in den beiden Vorrunden durch große Sachkenntnis und rhetorisches Geschick überzeugen können. Dabei musste er bei der Frage „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?“ die schwierige Kontra-Seite vertreten, was ihm aber ausgezeichnet gelang. In der zweiten Runde nahm der Jean-Paul-Schüler die Rolle des Befürworters ein bei der Frage, ob mehr fremdsprachige Filme ohne deutsche Synchronisation gezeigt werden sollen. Als weiterer Debattant trat Elias Millitzer (Q12) für das JPG an. Er schaffte es zwar nicht bis ins Finale der vier Besten, bewies aber auch großes sprachliches und argumentatives Geschick.

In der Sekundarstufe I nahmen für das JPG Miriam Glas und Lilli Bodenschatz teil, die sich im Schulwettbewerb bei den neunten Klassen hatten durchsetzen können. In Münnerstadt mussten sie zu den Fragen, ob auch Nicht-Pädagogen in der Schule unterrichten sollen und ob der öffentliche Busverkehr auf Elektrobetrieb umgestellt werden soll, Stellung nehmen. Beide Mädchen zeigten dabei ihre Fähigkeit, bei der Betrachtung der beiden Seiten einer kontroversen Fragestellung anwaltlich eine Position zu vertreten. Dieses Können hatten sich die Schülerinnen in der Unterrichtsreihe „Debattieren“ erarbeitet, die im JPG zum festen Programm des Faches Deutsch in der neunten Jahrgangsstufe gehört. Auch wenn es in diesem Jahr für die Neulinge Lilli und Miriam – Jan-Philipp trat bereits zum dritten Mal beim Regionalwettbewerb an – noch nicht für die Teilnahme an der Finaldebatte gereicht hat, lässt ihre gezeigte gute Vorstellung hoffen, dass das JPG auch in Zukunft erfolgreich sein wird.


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