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Vortrag zum Tag der Pressefreiheit

Am Mittwoch, den 10.04.19, hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Jean-Paul-Gymnasiums innerhalb von zwei Schulstunden die Möglichkeit, im Rahmen des Sozialkundeunterrichts in die vielfältige Arbeit des Journalistenberufs einzutauchen.

Ein ehemaliger Absolvent des JPG Hof, Matthias Zuber (Abiturjahrgang 1987), kam anlässlich des kommenden „Tages der Pressefreiheit“ (03.05.) an sein ehemaliges Gymnasium, um über ein Projekt der Deutschen Journalistenschule (DJS) mit Schülerinnen und Schülern des Sozialkundelehrers David Sendelbach über die Wichtigkeit von wahrheitsgetreuen Informationen im Zeitalter von „Fakenews“ zu diskutieren. Matthias Zuber arbeitet als freiberuflicher Autor für Printmedien, Fernsehen und Radio, außerdem ist er als Dozent an verschiedenen Journalistenschulen tätig. Zu Beginn erläuterte Herr Zuber anhand mehrerer prominenter Beispiele die Möglichkeit zur Manipulation von Bildern und Texten, beispielsweise die von Konrad Kujau gefälschten Hitler-Tagebücher, die in den 80er Jahren im „Stern“ abgedruckt wurden, oder die von Paparazzi geschossenen Fotos von Prinz Williams angeblichem „Stinkefinger“, ein Foto, das durch eine andere Perspektive widerlegt wurde. Weiterhin wurden die Zuhörer über zahlreiche digitale Instrumente zur Erkennung von gefälschten Inhalten informiert. Auch kamen zwei Videobeiträge des Bayerischen Rundfunks und der Robert-Bosch-Stiftung zum Einsatz, in denen anschaulich vermittelt wurde, wie leicht es mittlerweile in der digitalen Welt geworden ist, gefälschte Videos und Webseiteninhalte ins Netz zu stellen und über soziale Medien zu verbreiten. Anhand dieser Aspekte entstand eine lebhafte Diskussion zwischen den Schülern und dem Referenten über die Auswirkungen von Fakenews und Medienblasen. Die Zuhörer hatten darüber hinaus mehrfach die Gelegenheit, Herrn Zuber zu seiner täglichen Arbeit als Journalist zu befragen und sich so ein Bild über den Beruf des Journalisten zu verschaffen. Die dafür vorgesehenen zwei Schulstunden vergingen wie im Flug, so dass die Aussicht auf einen weiteren Vortrag im nächsten Schuljahr positiv stimmen lässt.


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