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Wie gründet man ein richtiges Unternehmen?!

Firmenberatung für unser P-Seminar „JUNIOR-Schülerunternehmen“

So intelligent und weise wie wir Jugendliche uns vielleicht oft fühlen, manchmal brauchen wir die Hilfe von Erwachsenen, auch wenn wir das nicht immer zugeben wollen. Vor allem als junge Unternehmer brauchen wir Experten, die uns beibringen, in diesem wirtschaftlichen Gewusel zurecht zu finden. Deswegen konnten wir uns glücklich schätzen, dass Herr Hermann Hohenberger, der Geschäftsführer vom NETZWERK Digitales Gründerzentrum GmbH der Hochschule Hof, für einen Nachmittag mit Rat und Tat zu Seite stand.

Zur Abwechslung durften wir ihn und nicht unsere P-Seminarleiterin Frau Leupold mit unseren Fragen durchlöchern. Zuerst haben wir unser Projekt, das „Hofer Häfft“, ein regionales Hausaufgabenheft, vorgestellt. Wir waren natürlich ein wenig nervös, unser erstes „Briefing“, wie es in der Businesssprache heißt, vor einem Mann zu halten, der teilweise millionenschwere Unternehmen unterstützt. Um so mehr haben wir uns gefreut, dass unsere Idee ihn überzeugen konnte.

Erstmal haben wir über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und -techniken gesprochen. Hier haben wir schon unsere erste wertvolle Lektion gelernt: eine Übersicht über alle Kosten, Gewinnquellen oder Aktien zu erstellen, kann sehr hilfreich sein, um einen klaren Kopf zu behalten. Das gleiche gilt auch für Unternehmensziele. Wir haben alle Schritte, die wir bis zum Verkaufsstart gehen müssen, auf einer sog. Timeline zusammengefasst, damit wir genau wissen, was bis wann zu erledigen ist.

Seine Ziele vor Augen zu halten motiviert sehr und das war auch der Grund für die unzähligen Fragen unsererseits: Herr Hohenberger hat uns vor allem präzise Ratschlage gegeben, wie man am Besten an Unternehmen für eine Kooperation herantreten und verhandeln kann. Aber das wichtigste, was wir mitgenommen haben, war, dass vor allem Unternehmer immer eins nicht vergessen dürfen: nichts bewegt sich von selbst. Ohne Ehrgeiz und Fleiß würde auch die innovativste Idee nicht Wirklichkeit werden.

 
Ayaka Koshida, Q11


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