Ufo - Kein Wunsch ist Schnuppe

Mehr als nur Sterne gucken: „Ufo - Kein Wunsch ist Schnuppe“ begeistert am Jean-Paul-Gymnasium
Von Sternschnuppen im Pastellrock, Weltraum-Scootern und der Kraft von Wünschen: Die Fünft- und Sechstklässler am JPG entführten ihr Publikum in eine galaktische Zukunft des 22. Jahrhunderts.

Schon beim Auftakt mit dem Song „Wünsch dir was“ – dargeboten von strahlenden Sternschnuppen in bunten Pastellröcken – wurde klar: Dieser Abend gehört der Fantasie. Die Handlung des futuristischen Musicals ist rasch erzählt: Eine Gruppe Jugendlicher plant einen Wochenendtrip zur neuen Raumstation. Mit dabei: ein geheimnisvolles Amulett und die Reisebegleiter Berit und Dylon, die das Raumschiff Overfly Two sicher und - unter gekonnt geräuschvoll inszenierten Ausweichmanövern vor schwarz gekleideten Meteoren - durch das All manövrieren.

Auf der Raumstation angekommen, überschlagen sich dann die spacigen Aktivitäten. Ein optisches Highlight für die Zuschauer: eine Modenschau in hippen Overalls, gefolgt vom sofort ins Ohr gehenden Hit „Disco ohne Schwerkraft“. Doch die Abenteuerlust lässt die Freunde übermütig werden: Sie kapern einen Weltraum-Scooter, um eigenständig durch das All flitzen zu können. Ob das gut geht? Als der Autopilot deaktiviert wird, der Funkkontakt abbricht und erneut ein Meteoritenschwarm droht, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Der Scooter wird zerstört – Rettung naht erst, als Lisas inniger Wunsch nach der Rückkehr ihrer vier Freunde in Erfüllung geht. Der emotionale Song „Wir sind wunschlos glücklich mit euch zu leben“ besiegeln Happy End und das große Finale

Dass dieser intergalaktische Flug so glatt über die (Aula)-Bühne ging, lag neben den versierten Lehrkräften Frau Stelzer, Frau Luft und Herrn Strunz nicht zuletzt an der perfekten Bordcrew hinter den Kulissen: Die ausgefeilte Ton- und Lichttechnik sowie die siebenköpfige Live-Band setzten viele Glanzlichter.

Beim anschließenden kurzen Blick hinter die Kulissen verriet das Musicalensemble, was diesen Trip so besonders macht: Während die Kombination aus Singen und Tanzen allen Beteiligten am meisten Spaß bereitete, forderte das Auswendiglernen Ausdauer und Geduld. Das Solosingen hingegen? Eine „Herzklopf-Herausforderung“, die von den jungen Darstellerinnen und Darstellern beeindruckend gemeistert wurde!