Tag des offenen Denkmals 2026:
Die Historische Bibliothek des JPG
Der „Tag des offenen Denkmals“ ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis, denn dann haben in ganz Deutschland mehr als 6500 Denkmäler geöffnet. So erhält die Bevölkerung einen besonderen Einblick in historische Gebäude und Artefakte, die zum Teil sonst nicht zugänglich sind. Unsere Schule ist nun auch ein solch geschichtsträchtiger Ort: Im Jahre 1546 wurde es als “Gymnasium Albertinum“ als eines der frühen reformatorisch-humanistischen Gymnasien gegründet; damit ist es – sowohl für die Stadt Hof, aber auch für Oberfranken - ein bedeutendes historisches Kulturdenkmal, das aber immer noch als aktive Schule eine lebendige und moderne Bildungsstätte ist. Im Laufe der langen Zeit des Bestehens des Gymnasiums wurden viele Bücher gesammelt, vor allem von zwei Rektoren, die im 18. Jahrhundert die Schule geleitet haben. Denn unter diesen beiden - Paul Daniel Longolius und Theodor Benjamin Helfrecht - wurden dem Gymnasium im 18. Jh. größere Büchersammlungen geschenkt, darunter seltene Werke aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert, die den Kern der noch heute bestehenden Historischen Bibliothek bilden. Thomas Regenfuß stellte nun als verantwortliche Lehrkraft die Entwicklung der Historischen Bibliothek, die natürlich mit der Geschichte der Schule eng verbunden ist, in der Alten Aula in mehreren Vorträgen einem zahlreichen Publikum vor und veranschaulichte seine Ausführungen anhand ausgewählter Bücher aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert.